Der Countdown zum 16/24 Ride – Noch 4 Tage

Von Unpässlichkeiten am Teilnehmer und Mucken am Motorrad

Wenn man sich die Ratschläge erfahrener Absolventen der IBA Rides und die offiziellen Ratgeber der IBA selbst, aufmerksam durchliest, findet man schnell zum Thema Gefahren der und Vermeiden von Müdigkeit den Hinweis, vor einem geplanten Ride möglichst ganz auf Koffein zu verzichten. Beginnend mit der gestrigen Spätschicht und kombiniert mit Ausschlafen ohne den Wecker zu stellen, damit sich kein Schlafdefizit am Ride-Tag kumuliert, habe ich diesen Tip in die Tat umgesetzt. Zugegeben fiel es mir ziemlich schwer, nach dem Aufstehen keinen Kaffee und auf der Arbeit keine Cola (zero) zu trinken. Konsequent wie ich aber bin, wenn ich mir schon Verhaltensregeln auferlege, hab ich es durchgehalten. Zum Glück, denn am frühen Nachmittag entwickelten sich bei mir Kopfschmerzen von der Art „Zum Glück hab ich ausreichend Schmerztabletten bei“. Der erhöhte Blutdruck vom Koffein hätte es sicher noch schlimmer werden lassen – zumindest war dies zunächst meine Vermutung.

Nach 3 mal 600mg Ibuprofen hatte ich aber immer noch keine Ruhe. Gefühlt alle 3 Jahre kommt es mal vor, daß ich mich tatsächlich von der Arbeit aus krank nach Hause abmelde. Gestern war dies aufgrund der Kopfschmerzen mal wieder der Fall. Die Heftigkeit der Schmerzen lies mir keine Ruhe und ich versuchte herauszufinden, ob die an diesem Tag frisch getauschten Dauer-Kontaktlinsen vielleicht nicht ganz in Ordnung waren oder ob vielleicht gar der radikale Koffeinverzicht der Grund war. Wohl eher unbewußt als gezielt gönnte ich mir zur Vorbereitung der Nachtschicht und dem Vorhaben, nicht ganz so früh schlafen zu gehen, dann doch etwas Cola.

Wen wundert es jetzt noch, daß ich dann gegen kurz vor vier völlig beschwerdefrei schlafen gehen konnte. Heute morgen, kurz nach dem Aufstehen, fingen die Kopfschmerzen wieder an und ich googlete endgültig nach „Kopfschmerzen durch Koffeinentzug“ und fand leider die Bestätigung meiner Vermutung auf der Webseite von „Die Welt“: Warum Kaffee Entzug Kopfweh bereitet. Also fix einen Pott Kaffee runtergekippt und was passiert nach ein paar Minuten: Kopfweh verschwindet. So einfach wie das funktioniert hat macht es mich mal wieder nachdenklich. Auch Koffein macht abhängig – auf Dauer. Nun weiß ich erstens, woran ich an mir arbeiten sollte und es gibt mir auch einen neuen Denkansatz, wenn ich mal wieder ohne ersichtlichen Grund Kopfschmerzen bekomme. Vielleicht ist dann ein Pott Kaffee die bessere Wahl als eine Schmerztablette.

Als wäre dies aber nicht schon genug Aufregung, mitten in der heißen Phase der Planungen, erschreckte uns gestern einer der Teilnehmer unseres Rides mit dem Hinweis, daß sein Motorrad kurzfristig in die Werkstatt muß, weil sein Anlasserknopf einen Wackelkontakt hat. Zunächst machte ich den Vorschlag, daß wir zur Not auch anschieben könnten, verwarfen aber angesichts des Gewichts der 2,3L Triumph diesen Gedanken schnell wieder. Hoffen wir, daß dieses Problem genau so schnell gelöst wird, wie mein Kopfschmerzproblem.

Zusammengefasst, lieber „Onkel Zufall“, kannst du uns nun bitte mal bis Sonntag Abend in Ruhe lassen? Danke! 😀

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